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I n f o s

Datum: 06.09.10   
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I n h a l t

Geschichte

 

Entstehung Bahnenbau Neubau der Bahnen Vereinsmeister der Eisstocksport

Die Entstehungsgeschichte des ESC

Montag, den 29. Januar 1973. Ein Tag wie viele andere. In der "Öle" sitzt die Stammtischrunde und diskutiert über Geschehnisse in Schömberg und Umgebung. Unter anderem kommt man auch auf das Eisschießen zu sprechen, denn der Fischerverein Schömberg-Balingen e.V. hat in Ratshausen einen Fischweiher gebaut und der kalte Winter hat ihn mit einer dicken Eisschicht überzogen. So eine herrliche Eisfläche lädt geradezu ein, Schlittschuh zu laufen oder Eisstock zu schießen. Außerdem befindet sich in der Tischrunde Walter Pfister, der mehrere Jahre in Langschlag (Österreich) gearbeitet hat und in seiner Freizeit den Eisschieß-Sport kennengelernt und aktiv ausgeübt hat.

Nach längerer Diskussion wurden plötzlich Stimmen laut:

"Wir könnten doch einen Verein zur Ausübung des Eisstock-Schießens gründen"

Die meisten waren von der Idee begeistert und sofort bereit, dem Verein beizutreten. Die Namen der Beitrittswilligen wurden sofort notiert. Als symbolischer Erstbeitrag zahlte jeder 1 DM. Somit war in Schömberg ein neuer Verein geboren!

Das neugeborene Kind sollte auch gleich einen Namen bekommen und man einigte sich auf die Bezeichnung Eis-Schieß-Club Schömberg-Ratshausen. Um den Sport auch im Sommer ausüben zu können, soll die Frage geklärt werden, ob in Schömberg eine Asphaltbahn gebaut werden kann.

Man traf sich zu einer Besprechung, nach dem sich Ella Böttrich bereit erklärt hat, das erforderliche Grundstück für den Bau einer Asphaltbahn dem Verein kostenlos zu verpachten. Es wurde ein Pachtvertrag ausgearbeitet und gleichzeitig beschlossen, bei der Firma Koch in Ratshausen ein Angebot über Baukosten anzufordern.

Nach Klärung dieser wichtigen Fragen konnte man in der örtlichen Presse in Schömberg und Ratshausen weitere Interessenten für den Verein werben um eine Versammlung zur offiziellen Gründung des Vereins einzuberufen.

Die Gründungsversammlung fand am 7. Mai 1973 im Gasthaus zur Ölmühle statt, zu der 15 Interessenten erschienen.

Nach kurzer Begrüßung des bis zur Gründungsversammlung als vorläufiger Schriftführer tätigen Gerhard Müller begann die Wahl der Vorstandschaft:

1. Vorstand: Richard Simon
2. Vorstand: Rolf Riede
Schriftführer: Gerhard Müller
Kassier: Gerhard Müller
Sportwart: Walter Pfister
Beisitzer: Werner Pfaff

Es wurde in der folgenden Diskussion beschlossen, dass jedes Mitglied einen einmaligen Zuschuss von ca, 350 bis 400 DM zahlt, um die Finanzierung der Bahnen zu sichern.




Bahnenbau




Neubau der Bahnen

Nachdem die alten Bahnen langsam aber sicher immer schlechter wurden, beschloss der Verein neue Bahnen zu bauen. Da inzwischen auch die Mitgliederzahl deutlich angestiegen war und die 2 vorhandenen Bahnen zu wenig waren, beschloss man gleich 4 neue Bahnen zu bauen!

 

erster Spatenstich am 14.03.2002

 

 

Abbrecharbeiten

 

 
 fleißige Arbeiter...  
 
...bei der Neugestaltung der Bahnen  
 
Die Fa. Teufel beim Auftragen der Tragschicht  
 
fertiggestellt am 17.04.2002  
 
Einzeichnen des Spielfeldes  
 
Die Bahnen sind fertig...  
 
Löcherbohren für den Zaun  
 
 endlich ist's "komplett" fertig  


Vereinsmeister seit der Gründung



Herren:   Damen: / Junioren   Senioren:
1973 Pfister Walter 1973 Lindner Meli
1974 Geiger Hans 1974 Simon Erika
1975 Schwenk Helmut 1975 Eckenweber Renate
1976 Pfister Walter 1976 Lindner Meli
1977 Simon Richard 1977 Saat Elisabeth
1978 Pfister Walter 1978 Saat Elisabeth
1979 Hauschel Hans 9179 Simon Andrea
1980 Wittmann Adolf 1980 Saat Elisabeth
1981 Steiner Fridolin 1981 Pfister Waltraud
1982 Pfister Walter 1982 Saat Elisabeth 
1983 Keller Adolf 1983  Saat Elisabeth
1984 Pfister Walter 1984  Lindner Meli
1985 Keller Adolf 1985  Saat Elisabeth
1986 Geimer Willi 1986  Ostermaier Andrea
1987 Kiener Wolfgang 1987  Ostermaier Andrea
1988 Hauschel Hans 1993  Eha Adelheid
1989 Pfister Joachim 1994   Eha Adelheid
1990 Pfister Joachim    
1991 Pfister Joachim    
1992 Schell Ralf    
1993 Pfister Joachim    
1994 Saier Gerd    
1995 Kiener Wolfgang    
1996 Hauschel Hans    
1997 Kiener Wolfgang     1997 Hauschel Hans
1998 Pfister Joachim     1998 Hecht Rudolf
1999 Pfister Joachim     1999 Pfister Walter
2000  Willi Alfred     2000 Wittmann Adi
2001  Sieber Klaus     2001 Wittmann Adi
2002  Wochner Daniel     2002 Willi Alfred
2003 Willi Alfred      2003 Hauser Herbert
2004 Bernhard Scherer     2004 Alfred Willi
2005 Joachim Pfister 2005 Matthias Willi 2005 Herbert Hauser
2006 Joachim Pfister 2006 Alfred Willi
2007 Wolfgang Kiener 2007 Uschi Burry
2008 Wolfgang Kiener 2008 Uschi Burry
2009 Michael Heinrichs 2009 Katalin Kovacs



Der Eisstocksport

 

Die Technik des Eisstocksports

Die Wettbewerbe im Eisstocksport werden als Mannschaftsspiel, Zieleinzelwettbewerb und im Wietenwettbewerb durchgeführt.

Beim Mannschaftsspiel versuchen zwei 4-er Mannschaften die Eisstöcke von einer Standvorrichtung aus möglichst nahe an die "Daube" (rundes, bewegliches Ziel aus Gummi, Durchmesser 12cm, Höhe 4,5 cm sowie eine zentrische Bohrung) zu schießen.

Die möglichen Aufgaben um die Bestlage der Stöcke zur Daube nennt man Setzen, Anstellen, Bringen und Abschießen. Die Spielfelder für das Mannschaftsspiel sind 28 m lang und 3 m breit. Auf beiden Seiten ist eine Abschußstelle und ein Zielfeld von 6x3 m. In der MItte des Ziel- bzw. Abschußfeldes ist das "Daubenkreuz" markiert.

Bei einem Turnier spielt jede Mannschaft gegen jede. Ein Spiel besteht aus sechs Durchgängen, genannt "Kehren". Gewinner ist, wer die meisten "Stockpunkte" erzielt. Der erste Stock, der der Daube näher ist als der beste des Gegners, zählt 3 Punkte, jeder weitere 2 Punkte. Eine "Kehre" bringt somit im Höchstfall 3+2+2+2=9 Stockpunkte. Wenn das Augenmaß nicht ausreicht um die Bestlage der Stöcke zur Daube festzustellen, muss das Bandmaß entscheiden.

Für ein gewonnenes Spiel gibt es 2 Punkte, für ein Unentschieden 1 Punkt.

 

Der Eisstocksport heute

Eisstocksport wird heute nicht nur in vielen Ländern Europas betrieben, sondern auch in Nord- und Südamerika, Australien, Afrika und Asien. Alle Nationen haben sich der Internationalen Föderation Eisstocksport (IEF) angeschlossen. Seit 1951 werden Europa- und seit 1983 Weltmeisterschaften ausgetragen. In Deutschland wird in allen Bundesländern der Eisstocksport wettkampfmäßig betrieben. Fast überall ist er auch ein beliebter Freizeitsport, der in vielen Wintersportorten fester Bestandteil des sportlichen Angebots ist.

Im Winter in Kunststadien, auf Natureis, oder auf zugefrorenen Seen, im Sommer auf Asphaltbahnen, kann dieser Sport von der Jugend bis ins hohe Alter ausgeübt werden.

Zum Vergnügen, zur Körperertüchtigung und nicht zuletzt zur geselligen Unterhaltung. Der Gemeinschaftsgedanke offenbart sich dabei nicht nur im Spiel, sondern auch im Beisammensein nach den Kämpfen, in der starken Einbeziehung des Sports in das Gesellschaftliche.

Das moderne Wettkampfgerät besteht aus dem Stockkörper, verschiedenen Laufsohlen und dem Stiel. der komplette Eisstock hat ein zulässiges Gesamtgewicht von ca. 4,3 kg. Auf Eis sind die Laufsohlen aus Gummi und auf Asphalt aus Kunststoff. Je weicher die Mischung des Materials, desto "strenger" geht die Laufsohle im Wettkampf.